An einem Kiesweg gelegen sieht man ein im Schatten angelegtes Funkienbeet, gegenüber einen kreativ gestalteten
Ruheplatz mit Bank an einer Muschelkalkskulptur, welcher von einer Künstlerin gestaltet wurde. Rechter hand zweigt
ein Kiesweg vom Hauptweg ab, dieser wird von drei Hügelelementen begrenzt die jeweils mit bearbeiteten
Muschelkalksteinelementen dekoriert sind. Der zentrale Mittelpunkt der Anlage bildet das große, kreativ bearbeitete
Kalksteinmonument, das man auch rund um umgehen kann.
Am Hauptweg liegt weiters ein Blumenbeet, welches in vier Themenbereiche gegliedert wurde. Jedes Element stellt
je eine Himmelsrichtung mit der dazu geordneten Bepflanzung dar. Ruhebänke laden rundum zum Entspannen ein.
Gegen Ende des Parkweges findet man "den Stein zwischen den Bäumen", ebenso ein bildhauerisches Werk eines heimischen
Künstlers. Den Ausgang bildet ein Beet mit einer Hinweistafel, die eine Widmung aufweist. Die Anlage ist mit
Sträuchern und Stauden begrenzt.
Der Parkweg verbindet die Bartschstraße mit der Feizeitanlage Mureck und weiterführend verzweigen sich die Wege zur Au.
Seit 1993 betreuen behinderte Menschen von Jugend am Werk Steiermark gemeinsam in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde diese Anlage. Ihre jetzige künstlerische Bedeutung erlangte sie 1998, durch ein Bildhauerworkshop, an welchem bekannte Künstler der Bildhauerei Muschelkalkstein bearbeiteten. 2003 wurden mit Kunden der Einrichtung Jugend am Werk und zwei Betreuern eine Aktionswoche der Steinbearbeitung durchgeführt, dessen Exponate an den Kieshügeln ersichtlich sind. Die Tätigkeit in der Anlage stellt für die Kunden spezielle Anforderungen in ihrer Arbeitswelt dar.
"Süden: Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück
Norden: Ohne Schatten kein Licht
Osten: Alles Edle ist einfacher Art
Westen: Der Dumme rennt, der Kluge warte, der Weise geht in den Garten"
Seit 1993 bearbeitet die Garten/Kreativ Gruppe von Jugend am Werk, Stmk.GmbH, in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde
die Parkanlage bei den Tennisplätzen in Mureck.
Anfangs war es eher ein Pilotprojekt, man wollte für den Behindertenbereich ein neues Betätigungsfeld schaffen.
Mittlerweile ist dieser Schaffensbereich ein fixer Bestandteil der Gartengruppe geworden.
Wir, Erni Pircher und Anneliese Posch bemühen uns stetig für unsere sechs Kunden ein für sie angepasstes und
bewältigbares Programm zu erstellen.
Unsere Gruppe besteht aus zwei Männern und vier Frauen: Deutsch Bianca, Käfer Sabine, Kronsteiner Irma, Schuster
Daniela, Frühwirt Michael und Kahr Ekkehard. Unser jüngstes Gruppenmitglied ist 18 Jahre alt, unser ältestes 66
Jahre alt. Auch die Mobilität und Wahrnehmungsfähigkeit der einzelnen Kunden ist sehr unterschiedlich. Wir versuchen
immer wieder für jedes einzelne Gruppenmitglied die Tätigkeit herauszufiltern, die für die jeweilige Person passend ist, aber es gibt auch Arbeiten, wo alle mit an fassen, z. B. Streurechen, jäten,…..
Für uns stellt die Arbeit in der Parkanlage eine Bereicherung in unserem Arbeitsalltag dar.
Die Veränderungen in der Vegetation werden mit allen Sinnen wahrgenommen.
Ohne unsere Helfer von der Stadtgemeinde wäre vieles nicht machbar.
So wird Integration gelebt!