· Tauchen Sie Pflanzen, die Sie in Töpfen kaufen vor dem Einpflanzen in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Mit solch einem gut durchfeuchteten Ballen haben Stauden und auch Sträucher gute Anwachserfolge und bilden rasch neue Wurzeln. Die Pflanze gut in den Boden drücken, damit sie Kontakt zur Erde hat und keine Hohlräume entstehen. Das Angießen nach der Pflanzung ist dann überflüssig.
· Regenwurm - der Bodenverbesserer Nr.1! Der Regenwurm ist in allen Erdschichten zu finden und frisst dabei organische und mineralische Stoffe, die sich in seinem Darm zu wertvollen Ton - Humus Komplexen verbinden. Sie sind optimale Bodenverbesserer und sorgen für die Krümelstruktur des Bodens.
· Boden auf die nachfolgende Pflanzung vorbereiten. Verbessern Sie Sandböden auch als leichte Böden bezeichnet, mit der Einarbeitung von Kompost und abgelagertem Mist. In schwere, tonhaltige Böden arbeitet man Quarzsand zur besseren Durchlüftung ein. Kompost und abgelagerten Mist verbessert auch bei schweren Böden die Humusbildung.
· Wenn Sie Ihre Beete mit Rindenmulch gegen aufkeimende Unkräuter und vertrocknen schützen, vergessen Sie nicht, dass Rindenmulch bei der Verrottung dem Boden Stickstoff entzieht. Verteilen Sie daher vor dem mulchen Hornspäne auf der Fläche damit der Stickstoff nicht dem Boden entzogen wird.
· Gründüngung: Auf Beete die noch nicht bepflanzt oder die erst für die Herbstpflanzung vorbereitet werden kann man Gründüngung streuen. Lupinien, Bienenfreund und Klee erfreuen nicht nur den Boden sondern auch das Auge. Im Spätsommer wird abgemäht und die Blattmasse in den Boden eingearbeitet. Ein optimaler Start für alle Pflanzen.
· Entfernen sie jetzt den Winterschutz bei Rosen und auch alle abgefallenen Blätter.
· Bei mildem Wetter sind Ende des Monats die ersten Schnecken unterwegs. Die Bekämpfung ist jetzt sehr effektiv, denn sie finden noch nicht soviel frisches Grün vor und nehmen daher Lockstoffe gerne an. Versuche mit Bierfallen, Salatblättern, Holzbrettern und Schneckenkorn lohnen sich auf alle Fälle.
· Bunt blühende Krokusse im Rasen verwildern nur, wenn die grünen Blätter nicht sofort nach der Blüte abgemäht werden. Mähen Sie erst wenn die Blätter abgestorben sind dann breiten sie sich im Laufe der Jahre selbstständig aus.
· Langzeitdünger wirkt erst nach einer Vorlaufzeit von 2-3 Wochen. Falls einen Düngung notwendig ist kann bei austreibenden Pflanzen und Rosen schon jetzt damit gedüngt werden
· Kübelpflanzenquartier häufig durchlüften, jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Schneiden und umtopfen. Wählen sie einen um 3-4 cm größeren Topf, bei großen Exemplaren reicht es im Randbereich die alte Erde zu entfernen und mit neuer gut gedüngter Erde aufzufüllen.
· Wenn Kübelpflanzen im Winterquartier zu früh austreiben soll man nach Möglichkeit die Temperatur drosseln. Diese weichen hellgrünen Triebe werden entfernt.
* Sobald die ersten Knospen von Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und früh blühenden Stauden zu sehen sind, wird es zeit, das schützende Laub oder Reisig von den Blumenbeeten zu nehmen. Gehen Sie dabei behutsam mit einem biegsamen Laubrechen vor, denn die jungen Pflanzenteile sind sehr empfindlich. Alle vorjährigen Stängel und Samenstände die über den Winter stehen geblieben sind können jetzt zurückgeschnitten werden.
* Empfindliche Ziergehölze und Bäume besser im Frühjahr pflanzen als im Herbst.

* Gestaltung: Wer schon im Herbst den Boden vorbereitet hat kann jetzt mit der Anlage eines neuen Staudenbeetes beginnen. Sie sollten auf alle Fälle den Boden lockern ohne die Erdschichten zu durchmischen und alle Wurzelunkräuter peinlichst genau entfernen. Legen Sie die Pflanzen auf die vorbereitete Fläche und kontrollieren sie die Pflanzabstände. Bei Jungpflanzen neigt man leicht dazu die pflanzen zu dicht zu setzen. Verbessern sie die ausgehobene Erde mit etwas Kompost oder Pflanzerde und Hornspänen und setzen sie die Stauden nicht tiefer oder höher als sie vorher im Topf waren. Mulchen sie die Fläche mit Kompost, Splitt, Rindenmulch oder Rindenhumus.
* Für Immergrüne Pflanzen ob im Kübel oder im Beet sind die ersten sonnigen Frühlingstage eine kritische Zeit. Über ihre Blätter verdunsten sie bereits viel Wasser das über die Wurzeln nachgeliefert werden muss. Gießen die pflanzen bei Bedarf gründlich.
* Schneeglöckchen und Frühlingsknotenblumen während der Blüte (!) ausgraben und die Horste teilen.
* Kräuter im Blumenbeet gedeihen prächtig und schauen hübsch aus. Dill, Fenchel, Salbei, Schnittlauch, Petersilienreihen als "Probeeinfassung" für Beete und Thymian als Bodendecker zwischen Steinplatten oder am sonnigen Wegrand.
* Rosen: Entfernen von Anhäufelungen und Schattierung. Rückschnitt je nach Rosensorte.
* Robuste Sommerpflanzen wie Cosmea, Jungfer im Grünen und Ringelblumen können direkt ins Freiland gesät werden.
* Alte Hecken verjüngen: Schüttere Laubgehölzhecken können radikal zurückgeschnitten werden, wie tief hängt von der Höhe der Hecke und der Gehölzart ab. Faustregel: 2/3 der Höhe und der Breite kann geschnitten werden. Lücken mit neuen, kräftigen Pflanzen füllen.
· Auf der Fensterbank können jetzt Tomaten, Gurken, Paprika und Melonen angesät werden, die Bodenwärme soll ca. 20 Grad betragen. Zimmerpflanzen zu düngen beginnen.
· Bis Mitte März sind die Nistkästen zu säubern und aufzuhängen. · Die Pflanzung wurzelnackter Gehölze sollte bis Ende März abgeschlossen sein.
· Umtopfen:
Alle gesunden Laubbäume die Sie noch nicht umtopfen konnten, sollten Anfang März ein neues Pflanzgefäß erhalten. Wenn sich an Wurzeln und Knospen noch kein Wachstum erkennen lässt, warten sie noch etwas zu. Die neuen, umgesetzten Pflanzen dürfen keinem starken Frost oder austrocknenden Winden ausgesetzt werden. Am besten bringen Sie die Bäumchen in einen Schuppen oder ein Treppenhaus unter. Erst wenn sich die Knospen öffnen braucht der Baum Licht. Sobald sie wirklich austreiben muss der Baum ins Freie.
Drahten sie frisch umgepflanzten Bäumchen während der ersten 3 oder 4 Wochen nicht. Gegen Ende des Monats können sie mit dem Umtupfen von Wacholdern und Kiefern beginnen.
· Schnitt:
Laubbäume können geschnitten werden, sobald die Knospen zu wachsen beginnen. Daran sehen sie, dass sie nur lebende Zweige stehen lassen. Alle Wunden werden versiegelt. Gleichzeitig können sie auch feine Ästchen ausdünnen, damit der Baum im kommenden Sommer nicht zu üppig wird. Schneiden Sie dabei bis zu einem Trieb oder einer Knospe zurück, die in die erwünschte Wuchsrichtung weisen.
· Drahten:
Laubbäume sollten gedrahtet werden bevor die Knospen austreiben. Sollten sie bereits knospen, müssen sie besonders vorsichtig vorgehen um das Wachstum nicht zu stören. Falls Sie auch feien Äste drahten, müssen sie den Baum vor Wind und Frost schützen, bis sich die Knospen öffnen. Zwischen drahten um umtopfen liegen 3 Wochen.
· Gießen:
Der Boden soll immer leicht feucht sein. Vor allem frisch umgetopfte Bäume dürfen nicht zu nass stehen. Bei starken Niederschlägen werden sie von oben abgeschirmt.
· Düngen:
Frisch umgetopfte Bonsais dürfen erst gedüngt werden, wenn sich die Knospen öffnen. Bäume, die dieses Jahr nicht umgesetzt werden könne etwas Fisch- oder Knochenmehl erhalten.
· Allgemein:
Prüfen sie die Erdoberfläche der Bäume die in diesem Jahr nicht umgetopft werden. Dabei entfernen sie totes Moos und verkrustete Erdschichten und füllen neue Erde auf. Kiefern und Wacholdern suchen sie nach roten Spinnmilben und Blattläusen ab. Beide Arten können, besonders Bäume die im Winter geschützt standen, befallen sein. Säen sie gekaufte Samen aus.