· Geben Sie dem Frost keine Chance.
Im Grunde sind alle Gewächse, die man in unseren Gärten pflanzen kann auch als Kübelpflanzen winterfest. Beliebte winterharte Kübelpflanzen sind: Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), Buchsbaum (buxus), Berberitzen, Hortensien (Hydrangea), Kleine Koniferen, Rosen aber auch Stauden wie Funkien, Fetthennen und Gräser.
Allerdings sind sie im Topf empfindlicher als ausgepflanzt. Vor allem bei kleinen Töpfen kann der gesamte Wurzelballen durchfrieren und dabei nehmen auch Pflanzen Schaden die als frosthart gelten. Deshalb sollte man winterharte Kübelpflanzen vor Dauerfrost schützen und vorsorglich ummanteln. Dazu sind alle Materialien geeignet die eine isolierende Schicht bilden wie Kokosmatten, Noppfolie, Vlies aber auch Jutesäcke mit Laub oder Heu gefüllt. Die Verpackung muss Wind und Wetter standhalten und daher gut festgezurrt werden. Immergrüne wie Kirschlorbeer und Buchsbaum müssen auch vor Wintersonne geschützt werden und können mit einem leichten Vlies, mit Jute oder Reisigzweigen schattiert werden. Diese Pflanzen an frostfreien Tagen gießen da sie über die Blätter auch im Winter Wasser verdunsten.
· Neuanlage von Beeten: Die Vorbereitungsarbeiten für den Frühling sind immer möglich. Die Grasnarbe abtragen und bei Bedarf umstechen und Boden verbessern. Randbegrenzungen setzten.
· Gartengeräte pflegen, Rasenmäher nach dem letzten mähen säubern.
· Spätestens Anfang des Monats auch die unempfindlichen Kübelpflanzen in den Keller räumen. Danach regelmäßig auf Schädlinge kontrollieren und nach Bedarf gießen.
· Accessoires die nicht frostbeständig sind aus dem Garten entfernen.
· Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für Rosen. Jetzt bekommt man wurzelnackte Rosen von bester Qualität. Vor dem Pflanzen müssen die Rosen einige Stunden in einen Eimer mit Wasser gestellt werden, die Wurzeln auf 20 - 30 cm Länge einkürzen und beschädigte Stellen entfernen. Das Pflanzloch muss so groß ausgehoben werden, dass die Wurzeln beim Pflanzen nicht umknicken und die Veredelungsstelle 5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Mit lockerer, humoser Erde auffüllen und gleich anhäufeln.
· Alte Bäume können Sie mit Ramblerrosen (Rankrosen, erreichen je nach Sorte bis zu 9 m Höhe erreichen und dünne, biegsame Triebe haben) bewachsen lassen. Das funktioniert gut bei Bäumen mit lichter Krone wie Kirschen, Robinie, Kiefer. Die Bäume müssen allerdings standfest sein damit sie durch das zusätzliche Gewicht der Rosen nicht erdrückt werden. Pflanzen Sie die Rose ca. 50 cm vom Baumstamm entfernt in einen Kübel dessen Boden entfernt wurde. Dieser Ring verhindert, dass die Baumwurzel der Rose die Kraft raubt. Setzen Sie ein Gießrohr (ca. 3 cm Durchmesser) das bis zu den Wurzeln reicht mit ein, zum Gießen als Starthilfe für das erste Jahr. Da Rosen Tiefwurzler sind brauchen sie, wenn sie einmal eingewurzelt sind kaum mehr zusätzlich gegossen werden.
· Rosen mit Erde, Kompost oder abgelegenen Pferdemist anhäufeln. Weit überhängende Triebe einkürzen damit sie nicht vom Schnee gebrochen werden. Empfindliche Sorten mit Reisig schützen.
· Die letzten Blumenzwiebel in die Erde bringen. Leider bleiben nicht alle Blumenzwiebel für immer, das muss nicht am falschen Standort, an der falschen Pflege oder an Wühlmäusen liegen. Tulpenarten verschwinden häufig, da sie sich im Gartenboden nicht weiter vermehren und so die Zwiebelanzahl mit den Jahren abnimmt. Gut zum Verwildern geeignet sind bei uns neben Krokus (Crocus) und Blausternchen (Scilla sibirica) vor allem Narzissen.
· Ausgepflanzte Feigen schützen. Zwar treiben winterharte Feigen aus dem Ansatz wieder aus, werden aber so nie Früchte tragen. Es ist besser man schützt den Wurzelbereich mit einer dicken Laubschicht und schützt die Stämme mit Matten oder Vlies. Auch andere etwas heikle Pflanzen müssen geschützt werden: Das Mammutblatt (Gunnera), die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fotunei), der Seidenbaum (Albizia julibrissin) und auch die Bananenstaude.
· Wer viel Herbstlaub hat kann es separat kompostieren. Mit 4 Pflöcken die im Abstand von 1 Meter im Quadrat eingeschlagen und mit Hasengitter umwickelt werden kann man schnell und platzsparend eine "Laubbox" bauen. Mit einem Schlupfloch versehen ist es auch gleichzeitig ein ideales Winterquartier für Igel.
· Schneiden Sie die Blütenstände von Garten-Hortensien (Hydrangea macrophylla) im Herbst nicht ab. Sie bleiben über den Winter stehen und werden erst im Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb geschnitten.
· Zimmerpflanzen können mehr als nur schön sein: sie sorgen für gesunde Raumluft und erfrischendes Wohlfühl -Klima.
Etwas 90 % des Gießwassers verdunsten die Pflanzen über die Blätter, dabei sind Zimmerlinde, Zyperngras und Zierbanane Spitzenreiter. Sie sind so wirksame "Luftbefeuchter und wirken müden Augen, trockener-spröder Haut und trockenen Bronchien entgegen. Zum Abbau von Schadstoffen ist allerdings lüften noch immer die effizienteste Variante. Als grüne Staubfilter sind kleinblättrige Arten wie Ficus und Zierspargel besonders gut geeignet, vor allem in Räumen in denen elektronische Geräte durch ihre Lüftungsventilatoren Staub aufwirbeln.
Wichtig: die Pflanzen müssen gesund und gepflegt sein!
· Wenn Kakteen blühen sollen brauchen sie eine Winterruhe von November bis Februar bei 5 - 10 Grad. In dieser Zeit gießt und düngt man sie nicht und es ist auch nur wenig Licht erforderlich. Blattkakteen werden wenig gegossen und sollen etwas wärmer stehen. Natürlich kann man Kakteen auch jahrelang am Fensterbrett stehen lassen und sie werden mit ihrem zum Teil bizarren Aussehen bestechen - blühen werden sie allerdings nicht.
· Winterharte Kakteen (Opuntien): den Wurzelhals mit durchlässigem Material (Splitt, Schotter) einfassen damit sich keine Fäulnis bilden kann.
· Beim Teich und von allen Wasserstellen die Pumpen entfernen, putzen und die Leitungen entleeren.
· Eisfreihalter ins Wasser geben.
· Laubnetz kontrollieren damit das Gewicht des Laubes das Netz nicht ins Wasser drückt.
· Vertrocknete, an den Ästen verbliebene Früchte, sogenannte Fruchtmumien, sind von den Bäumen zu entfernen da sie Krankheiten (z.B. Monilia Fruchfäule) verbreiten. Gesunde Früchte kann man für Vögel als Winterfutter hängen lassen.
· Bei Kultur Heidelbeeren alle 4 - 5 Jahre alten Zweige bodennah abschneiden. Pro Strauch lässt man nur 6 - 8 Haupttriebe stehen. Zu dicht stehende Seitentriebe werden ebenfalls entfernt.
· Die Mulchschicht vor dem Winter erneuern weil Himbeeren und Brombeeren ganz flache Wurzeln haben die so besser geschützt sind.
· Der klassische Monat für die Kiwi Ernte ist der November. Meist sind die Früchte noch steinhart und nicht genießbar. Lagern Sie die Früchte in flachen Obstkisten im kühlen Keller. Nach 4 - 8 Wochen sind die Früchte reif, für den Sofortverzehr kann man die Kiwi portionsweise in die beheizte Wohnung legen.
· Gemüsegärten mit sehr lehmigen Böden werden im Herbst umgestochen. Ist der Boden schon sehr humos reicht es, den Boden mit einer Grabgabel zu lockern.
· Vogerlsalat und Rosenkohl mit Vlies abdecken
· Rosmarin ausgraben und als Topfpflanze im Haus überwintern.
· Abgeerntete Beete mit Laub bedecken und leicht mit Erde oder Kompost beschweren. So bleibt der Bodenschön krümelig, unkrautfrei und wird nicht ausgewaschen. Das Laub von Nussbäumen und Edelkastanienbäumen sollte man dazu aber nicht verwenden da diese Blätter viel Gerbsäure enthalten.
· Im Weinbauklima können Artischocken den Winter überstehen und mehrjährig wachsen. ein Winterschutz ist trotzdem erforderlich: die Erde um die Pflanzen mindestens 20 cm anhäufeln und das Beet mit Reisig abdecken. Abschließend die Blattschöpfe zusammenbinden.
· Umtopfen
Winterfestes "Rohmaterial" kann ausgegraben und in große Töpfe oder Pflanzenschalen gesetzt werden. Große, winterharte Laubbäume können Sie jetzt umtopfen, die Wurzeln müssen den ganzen Winter vor Frost geschützt sein.
· Schnitt
Nur am Rohmaterial ist hetzt ein Grobschnitt angebracht. Bei großer Kälte sterben auch gut versiegelte Wunden manchmal an der Oberfläche ab. Lassen Sie beim Schneiden kurze Stümpfe stehen, die Sie im Frühjahr entfernen
· Drahten
Die Versuchung ist groß, jetzt zu gestalten, da man endlich die Aststruktur und die einzelnen Zweige klar erkennen kann. Doch jetzt gedrahtete Zweige würden zu leicht absterben und später viel Enttäuschung bringen.
· Gießen
Gießen Sie nur, wenn es nötig ist. Prüfen Sie die Erde aber alle paar Tage. Der Wind kann die Schale fast genau so schnell austrocknen wie die Sonne. Die größte Gefahr ist jedoch zu starkes Gießen, besonders bei Regenwetter.
· Allgemein
Entfernen Sie abgestorbene Teile, vor allem einjährige Moose und abgefallene Blätter. Nur Buchen und Weißbuchen behalten die abgestorbenen Blätter. Dort könnten sich Schädlinge und Pilzsporen ansiedeln. Bereiten Sie das Winterquartier des Baumes vor, indem Sie