"LEBENSGÄRTEN"

            Das Projekt

"Lebensgärten - das Steirische Vulkanland blüht auf" ist ein Netzwerk aus 32 Gärtnern und Gartenmenschen aus Privatgärten, gewerblichen Gärtnern und besonderen, öffentlichen Anlagen.

Ein großes Ziel der Lebensgärtner ist:

den Wert der Gärten sichtbar zu machen und ein Bewusstsein für Gärten und Landschaft zu schaffen!

Gärten können viel für Menschen bedeuten: eigenes Gemüse ernten, der Phantasie bei der Gestaltung freien Lauf lassen, sich einen Ruhepol schaffen oder der Sammlerleidenschaft verfallen, Tiere im Garten beobachten und die Artenvielfalt genießen.
So verschieden die Gründe - so verschieden auch die Menschen die ihre Gärten bearbeiten!

Darum genießen wir den Garten - und nicht nur den Eigenen! Die Lebensgärtner laden mindestens einmal im Jahr in Ihren Garten ein. Diese Art von "Gartenkultur", mit eigenen oder regionalen Produkten, Gartenführungen und vor allem "Zeit zu leben" hat bereits seit ihrem Beginn im Jahr 2007 für Begeisterung gesorgt.

Jedes Jahr im Herbst findest sich die Gruppe neu zusammen und so besteht immer wieder die Möglichkeit zu den Lebensgärtnern dazuzustoßen.

Die Voraussetzungen:

Die Gartenbesitzer müssen an mindestens einem Tag im Jahr ihren Garten öffnen.
Der Gärtner muss eine Gartenführung machen können.

Anfragen und Anmeldungen:

Susanne Pammer
Auersbach 112
8330 Feldbach
0664 6425497
susis.garten@gmx.at

Wie ist das Netzwerk "Lebensgärten" entstanden?

Aus meiner Leidenschaft zu Gärten und nach dem Vorbild einiger anderer Länder ist die Idee entstanden, Gärten für Publikum zu öffnen und öffentliche Parks und sehenswerte Anlagen bekannt zu machen. Der Gewinn des 2. Preises beim Innovationspreis 2006 war der Anstoß die Idee in die Tat umzusetzen.

Für die GärtnerInnen die sich vorher nur zum Teil gekannt haben ergeben sich nun Möglichkeiten die ein Einzelner nicht hat. Offene, "echte" Gärten werden präsentiert und die Kraft der Gruppe macht individuelle Umsetzungskonzepte möglich.

4 Schwerpunkte sind ausschlaggebend:

I. Vernetzung von öffentlichen und privaten Gärten zu touristischen Zwecken:
Ziel ist es, kleine, bestehende Gärten zu einem Netzwerk zu verbinden und kein einzelnes Großprojekt zu betreuen. Dabei sind "Touristen" alle unsere Gäste und können von innerhalb oder von außerhalb des Vulkanlandes kommen.

II. Bewusstseinsbildung für die vorhandene Natur und der daraus resultierenden Nutzung in Bezug auf Landschafts- und Gartengestaltung:
Aus der Region - in die Region! Heimischen Gehölzen und Pflanzen, lokale Baustoffe, Bezugnahme der Gartengestaltung auf die umgebende Landschaft - so wird über den Gartenzaum geschaut und automatisch Einfluss genommen. Die vorhandenen Ressourcen zu schonen und dies als Wert weiterzugeben liegt im Verantwortungsbereich der Gärtner. Vorträge und Schulungen von unseren lokalen Experten auf den verschiedenen Fachgebieten werden stark unterstützt. Experten von auswärts werden immer wieder zu Fortbildungen eingeladen.

III. Nach dem Prinzip der "gläsernen Manufakturen":
Gärten zum Angreifen - mit Gärtnern sprechen - von Gärtnern lernen! Alle Gärten, auch private, werden mindestens einmal im Jahr zu einem "Tag der offenen Türe" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die beteiligten Gärtner sollten in der Lage sein, Führungen durch Ihre Gärten zu machen. Durch d ie enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden werden viele Gärtner auch deren Mitgestalter werden.

IV. "Essbare Landschaft":
Kräuter, Wildkräuter und Gewürze als eines der Hauptthemen in der "Kulinarischen Region". Gewürze, Kräuter und Wildkräuter anbieten und Verarbeitungs- und Anwendungsmöglichkeiten präsentieren. Alte Gemüsesorten können neue Geschmackserlebnisse bieten. Unter dem Schlagwort "Essbare Landschaft" fallen alle wegbegleitenden Pflanzungen neben Wander- und Radwegen die so der Öffentlichkeit frei zugänglich sind.


Die Region:

Das Steirische Vulkanland hat das Umfeld für dieses Projekt geschaffen, sowohl finanziell als auch ideell. Durch die positive Stimmung und das gute Gefühl für die regionalen Stärken gibt es viele Möglichkeiten für die Gruppe sich produktiv in die Region einzubringen: Kulinarisches aus dem Vulkanland und Veranstaltungen mit "Kultur" in unseren Gärten, die Einbindung von regionalem Handwerk und Kunst - um nur einige der Möglichkeiten zu nennen.


März 2007, Susanne Pammer, Projektleitung